Hallo, ich bin ein Industriedesigner

Lernen Sie mich kennen!

Niclas Sjödin

Herzlich willkommen!

Ich möchte Ihnen etwas über mich erzählen.
In Köln am 04. April 1996 geboren, jedoch lebe ich zur Zeit in einer kleinen Stadt nahe der niederländischen Grenze um in Venlo mein Studium des Ingenieurs für Industriedesign zu absolvieren.
Der Studiengang verbindet die technischen Fähigkeiten und Möglichkeiten mit dem gestalterischen Wissen und schafft so eine Verbindung zwischen Technik und Design mit einem einzigartigen Fachwissen von der Entstehungsphase eines Produktes bis zu seiner Serienreife.

Über den nachfolgenden Button können Sie sich meinen Lebenslauf ansehen.

Lebenslauf

Arbeitsweise

Zielgruppe

Ein jedes Projekt startet mit der Frage, welche Zielgruppe es zu erreichen gilt. Diese bestimmt hauptsächlich das Ergebnis des Projektes oder das gesamte Produkt. So fordern verschiedene Zielgruppen verschiedene Herangehensweisen und das Produkt erhält spezifisch auf die Kunden zugeschnittene Eigenschaften. Oftmals wird ein Produkt auch für die "breite Masse" entworfen - hier gilt es einen guten Mittelweg zu finden, um die unterschiedlichsten Anwender zufrieden zu stellen. Nehmen wir zum Beispiel Rentner. Für diese müssen Produkte oft funktional, simpel in der Bedienung und auf körperliche Einschränkungen angepasst werden.

Währenddessen setzen Kinder den Fokus zum Beispiel eher im Aussehen des Produktes durch interessante und ansprechende Formen oder Farben. Dennoch überschneidet sich hier der Anspruch auf die simple Nutzung.

Dem entsprechend erstelle ich für jede Zielgruppe und für jedes Projekt ein individuelles "Moodboard". Dieses soll durch die alleinige Verwendung von Bildern die Stimmung und Einstellung als auch das Umfeld und die Ansprüche der Zielgruppe einfangen und klar präsentieren. So zum Beispiel das Vorbild einer naturverbundenen, jungen Familie. Diese verbringt gerne Zeit mit einander und ist in Ihrer Freizeit sportlich aktiv und motiviert die Umgebung zu entdecken.

Ideenfindung

Nachdem die Frage der Zielgruppe geklärt und klar definiert ist, wird Ihr entsprechend mit dem Sammeln erster Ideen begonnen. Handelt es sich um eine neue oder verbesserte Version eines bereits existierenden Produktes, kann sich am Markt orientiert werden und Konkurrenz Produkte oder eigene Vorgängermodelle liefern mögliches Potenzial.
Handelt es sich um eine völlige Neuheit, so wird damit begonnen den Stil der Zielgruppe zu treffen und Ihr entsprechend einen Anforderungskatalog / ein Lastenheft zu erstellen und anschließend zahllose Skizzen zu erstellen welche die Anforderungen umsetzen sollen.

Ist diese Phase abgeschlossen, beginnt der Schritt in welchem sich auf ausgewählte Skizzen fokussiert wird. Hierbei werden auch Skizzen zusammengeführt um das beste eines jeden Konzeptes zu vereinen. Am Ende sollten nun eine handvoll Konzepte stehen, welche es in die "engere Auswahl" geschafft haben.

Nun gilt es diese zu bewerten.
In wie weit erfüllen diese die zuvor aufgestellten Anforderungen?
Inwiefern sind diese simpel in der Produktion?
Wie hoch werden in etwa die Kosten ausfallen?

Diese Fragen lassen sich idealerweise durch ein gewichtetes Punktesystem in einer Kepler-Troege-Matrix beantworten

Konkretisierung

Ist das beste Konzept ausgewählt geht es an die Konkretisierung. Details werden ausgearbeitet und ein CAD-Modell wird erstellt. Kommt es während der Detaillierung zu Problemen so werden stehts mehrere Lösungen ausgearbeitet um auch hier das ideale Ergebnis zu finden.

Während dieser Entstehungsphase werden auch kleinere funktionelle Modelle durch Rapid-Prototyping realisiert um mögliche Einschränkungen in der Fertigung zu vermeiden oder um die Anwendererfahrung zu optimieren.

Diese Modelle helfen ebenfalls einen ersten realen Eindruck von Einzelteilen zu erhalten und geben die Chance das Produkt erstmals zu Tasten und zu erfahren.

Einen Eindruck vermittelt ebenfalls das CAD-Modell, welches durch erste Renderings vorab ein realitätsnahes Bild des Produktes erzeugt. Dies hilft immens im Design-Prozess und unterstützt bei der Ausarbeitung letzter Details.

Danach werden bereits die technischen Zeichnungen für die Produktion erstellt und Programme für den Laser oder die CNC-Maschine ausgelesen.

Produktion

Sind alle technischen Zeichnungen abgeschlossen und die Produktionsreihenfolge festgelegt, kann mit der Fertigung in den hochschuleigenen Werkstätten begonnen werden.
Hierbei steht sowohl eine große Auswahl an Maschinen als auch an Materialien zur Verfügung.
Die Werkstätten sind unterteilt in eine Schweißerei, eine Schreinerei und in eine mechanische als auch elektrotechnische Werkstatt.
Die Materialien reichen von den unterschiedlichsten Holzarten über Stahlprofile und verschiedenste metallische Bleche bis zu einer Vielzahl an Kunststoffen.

Der routinierte und sichere Umgang mit den Maschinen ist in der Fertigung von höchster Bedeutung. Hier ist der Maschinenbauanteil des Studiums von großer Hilfe.
Drehzahlen von Drehbänken können schnell errechnet werden, Produktionsmöglichkeiten an Fräsern schnell erkannt werden und Festigkeiten von Stoffen helfen bei der idealen Wahl der Materialien.

Modernste Messtechnik hilft ein exaktes Ergebnis zu erzielen und die CNC und Laser Maschinen führen auch zu präzisen Ergebnissen.

Präsentation

Das Projekt wird typischerweise immer vor den Auftraggebern präsentiert.
Hierbei ist immer ein funktionaler Prototyp als auch eine Projektbroschüre und Handblätter von enormer Hilfe, um ein ganzheitliches Bild präsentieren zu können.

Nachfolgend sehen Sie eine Auswahl meiner Projekte und privaten sonstigen Tätigkeiten.

Projekte

Lampe "Stairs"

Die Projektarbeit im ersten Semester des Studiums bestand daraus, eine Lampe zu entwerfen und in der Hochschule zu fertigen.Das Design sollte sich hierbei an junge, Stil bewusste Menschen richten.Die Wahl des Materials fiel daher zum einen auf polierten und gebürsteten Edelstahl als auch auf satiniertes Acrylglas und amerikanisches Nussbaumholz.

Frischkäsepresse

Das zweite Projekt des Studiums bestand darin, in zweier-Teams Handpressen zu entwickeln.
Passend zu der Zielgruppe junger und experimentierfreudiger Familien wurde eine Marktlücke bedient.
Eine Komplett-Lösung zum pressen von eigenem Frischkäse. Durch die Wahl von Spülmaschinen-festem und Gesundheitlich unbedenklichen Kunststoffen welche stoß-absorbierend sind können auch Kinder bedenkenlos experimentieren.

Würfel

Das dritte Projekt bestand daraus, Objekte in Würfelform mit den Maßen 80x80x80 mm herzustellen.
Diese sollten sowohl in der Hochschule aus zuvor zufällig bestimmten Materialien, als auch Zuhause aus vorhandenen Alltagsmaterialien produziert werden. So entstanden die verschiedensten Kombinationen. Zu sehen sind zwei der insgesamt neun Würfel.

Im Ersten sind Aluminium-panele in ein gefrästes Nussholzfundament gesteckt. Der Zweite ist aus Latex und Acryl gegossen.

Sitzbank

Die Bank wurde für das neue venloer Rathaus entworfen, welches im Fokus des Cradle-to-Cradle steht. So ist die Bank schlicht gehalten und aus nachhaltigen Materialien gefertigt.
Die Sitzfläche ist vollständig beweglich und verhält sich wie eine Waage. Möchten mehrere Besucher sitzen, so müssen sich diese absprechen und die Bank ausbalancieren um sitzen zu können.

Dies regt die Kommunikation unter den Bürgern an und schafft mehr Nähe im Alltag.
"Eine Bank, welche Fremde zu Freunden werden lässt und nur durch Zusammenarbeit funktioniert"

Sonstige Tätigkeiten

MULTI®

Während meines Praxissemesters habe ich bei thyssenkrupp Elevator in Neuhausen bei Stuttgart in der mechanischen Entwicklungsabteilung arbeiten dürfen.
Ich habe mich mit der Weltneuheit eines seillosen Aufzugsystems befasst.

Mehr zu diesem spannenden Thema:

thyssenkrupp Elevator MULTi®

Zeichnungen

Im Rahmen des Studiums aber auch im sonstigen Alltag ist es wichtig, mit Zeichnungen ausdrücken zu können, wie ein Produkt aussehen soll.
Dies erstreckt sich von raschen Skizzen hin zu aufwendigen Präsentationszeichnungen.

Zeichnen ist eines der wichtigsten Handwerksmittel eines jeden Ingenieurs, vor allem wenn das Design im Vordergrund steht.

Architektur

Das 3D-Modell dieser Wohnung zählt zu meinen privaten Projekten. Hier habe ich meine Fähigkeiten in CAD auf die Probe gestellt und die Einrichtung der Wohnung vorab vermessen und testen können.

Auslandssemester

Mein Auslandssemester habe ich an der Halmstad University in Schweden absolviert.
Hier hatte ich unter anderem Kurse in Bauingenieurswesen und Supply-Chain-Management als auch Konstruktionslogistik.

Eines der Projekte bestand darin, ein neues Wohngebiet aus Fertighäusern zu planen und zu vermarkten.

Hobbies

THW

Mein wohl spannendstes Hobby ist das ehrenamtliche Mitwirken in der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk.
Hier bin ich als Helfer mit diversen technischen Spezialausbildungen - Atemschutzgeräteträger, Motorsägenführer, Infrastruktur - ausgebildet.
Dies ermöglicht es mir mit den unterschiedlichsten Gerätschaften routiniert umgehen zu können und technisch immer auf dem neuesten Stand zu sein.

Zudem arbeite ich als Jugendbetreuer des Ortsverbandes und bilde aktiv den Nachwuchs aus und bin in die organisatorischen Gepflogenheiten einer Bundesbehörde eingebunden.

Verreisen

Ich bin gerne auf Reisen um andere Länder und Kulturen kennen zu lernen und somit meinen Horizont zu erweitern und mich vom nationalen Design inspirieren zu lassen.

So teste ich gerne Neues und stelle mich Herausforderungen auf der stetigen Suche nach interessanten Bekanntschaften und Begebenheiten.

Fotografie

In meiner Freizeit, vor allem auf Reisen, fotografiere ich gerne. Objekte sind hierbei meistens die Natur oder Architektur, oder auch einfach Dinge, welche mich inspirieren und interessieren.

Kurzum kann alles zu sehen sein, denn es gibt nichts, was auf seine eigene Art nicht interessant ist.

Kontakt

Wenn Sie gerne Kontakt zu mir aufnehmen möchten, können Sie dies über das folgende Kontaktformular erledigen.
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